Der Ursprung des Boxers

Besonderer Dank gilt: Otto Donner (+12.04.1999),

Dr. Gerhard Ludwig und dem Gollwitzer Verlag

Teil 2 - Bilder von den Anfängen der zielgerichteten Zucht

Bilder aus der damaligen Zeit:
Bosko Immergrün (Bild 32) hat viel gedeckt, konnte aber die
Vererbungskraft von Wotan und Flock nie erreichen. Ella-Isar II (Bild 33) eine Tochter Wotans. Viele gute Hunde fielen aus den Paarungen Flock St. Salvator und Meta von der Passage.

Bild 32 Bild 33
Hugo v. Pfalzgau (Bild 36) (Flock/Meta), er wurde der neue Grundstock der Weiterentwicklung des Boxers Moritz v. Pfalzgau (Bild 37) (Wotan/Mirzl), ein toller Ausstellungshund seiner Zeit
Bild 36 Bild 37

Rigo v. Angertor (Bild 38), gutes Gebäude, viel Halshaut, reichlich Vorbiß, 

Sohn von Schani v.d. Passage (Bild 35)

Bild 38 Bild 35

Die Abstammung Rigo v. Angertor:

1904 wurden im ersten Zuchtbuch (Nr 1 – 211) 36 Zwingernamen erwähnt, 1907 wurden im zweiten Zuchtbuch (Nr. 212 bis 620) bereits 136 Zwingernamen aufgeführt. 1905 hatten die Verantwortlichen endlich erkannt, dass der erste Standard, insbesondere den Kopf betreffend, doch nicht dem entsprach, was man sich vorstellte. So wurden die Rassekennzeichen neu formuliert und haben, abgesehen von geringfügigen Änderungen im Jahre 1920, bis auf den heutigen Tag Gültigkeit. Die Fang-Oberkopf- Verhältnisse wurden mit 1:2 festgelegt und der Vorbiss wurde verlangt.

Die Entwicklungsgeschichte des Boxers in weiteren Bildern:
Brunswigas Illa (Bild 40), Rigo Tochter Hans v. Hohenzollernplatz (Bild 41), Rigo Sohn
Bild 40 Bild 41
Gunther Hermes v. Blücking (Bild 42), Rigo Sohn

Nach Hugo v. Pfalzgau fielen zwei hervorragende Rüden: Kurt (Bild 43) und Remus v. Pfalzgau.

Bild 42 Bild 43

Nach Remus fiel: Milo v. Eigelstein (Bild 44-45). Milo war für die damalige Zeit ein hervorragender Hund.

Bild 44 Bild 45
Die Abstammung Siegfried von Vogelsberg (Bild 46)
Anzeige Schmöger im Boxerstammbuch (Bild 47) Schelm v. Angertor (Bild 50), Rolf v. Vogelsberg Sohn
Bild 47 Bild 50

Rolf v. Vogelsberg, (Bild 48-49), ein großer Hund, 58-59 cm. Dieser Hund hatte die größte Bedeutung für die spätere Zucht. Im Zwinger "vom Dom" hat er Geschichte geschrieben. Er war als Kriegshund im Einsatz und hat viel zur Anerkennung des Boxers als Gebrauchshund beigetragen. Viele seiner Nach- fahren waren Sieger.

Bild 48 Bild 49

Schelm v. Angertor (Bild 50), Rolf v. Vogelsberg Sohn

Rolf Walhall (Bilder 5l-52), bedeutendster Sohn von Rolf v. Vogelsberg, viele Champions hatten ihn zum Vater

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Bild 53 zeigt die Boxer Rolf Walhall, Moritz Goldrain (sein Sohn), Hansel v. Stolzenfels (Enkel nach Egon v. Gumbertusbrunnen).

Bild 53 Bild 52
Laska v. Dom (Bild 54), eine Rolf v. Vogelsberg Tochter Bild 55 und 56 zeigt Egon v. Gumbertusbrunnen. Dieser Rüde brachte gutes Wesen, dafür aber auch leider Einhoder.
Bild 54 Bild 55

Hansel v. Stolzenfels (Bild 57),

ein Enkel von Egon v. Gumbertusbrunnen.

Bild 56

Bild 57
Edler v. Isarstrand, (Bild 58), Sohn von Egon v. Gumbertusbrunnen, war kein überragender Vererber Caesar Deutenkofen (Bild 59), ein gestromter Sohn von Moritz vom Goldrain; ein kleiner Rüde, jedoch ein hervorragender Vererber sowohl im Formwert wie auch im Wesen.
Bild 58 Bild 59
Polizeihundeprüfung mit Boxern ca.1920 (Bild 60)

1924 wurde der Boxer als Gebrauchshund aner- kannt und der Deutsche Boxer-Klub in den Prüfungsverband der Diensthunderassen aufgenom- men. Alex v. Biederstein wurde der 1. Leistungs- sieger.

 

Graf Gerold v. Graudenz (Bild 61) Einer der schwarzen Boxer, die eine Zeit lang auch von Frau Stockmann gezüchtet wurden.

 

Granti und Gauti Strutio (Bild 62), Caesar v. Deutenkofen-Söhne, Boxer mit Adel und Typ und nach Waterloo auch gutem Wesen.

 

Check v. Hunnenstein (Bild 63) ging als erster bedeutender Boxer 1932 nach Amerika. Dort erregte er Aufsehen und wurde bester Hund einer Ausstellung. In Amerika gab es damals 28 registrierte Boxer, davon 13 importierte.

 

Bild 63

Bild 60
Bild 61
Bild 62
Buko Biederstein (Bild 64) brachte - mit Zwiebel v. Dom gepaart - Iwein v. Dom Zwinger v. Dom (Bild 65)
Bild 64 Bild 65
Ausbildung (Bild 66) Genicksprung (Bild 67)
Bild 66 Bild 67

Iwein v. Dom (Bild 68)

Ein sehr "schneidiger" Boxer seiner Zeit

Bild 68

Sigurd v. Dom (Bild 69)

Ein "mächtiger" Iwein Sohn, mit 63 cm im neuen Standard liegend. Hatte eine immense Vererbungskraft. Er kam 1934 nach Amerika und prägte dort die ganze Zucht entscheidend.

 

Bild 69

Weltsieger Fachinger von Neu-Drosedow (Bild 70), Sigurd Sohn Zero v. Dom (Bild 71), Bruder von Zorn, Sigurds Sohn, Weltsieger
Bild 70 Bild 71

Lustig v. Dom (Bild 72) Zorn Sohn, hatte 43 Würfe in Deutschland mit nur einem Einhoder. Seine Nachzucht wurde zuchtbestimmend in ganz Deutschland. Er ging auch nach Amerika. Einige seiner hervorragenden Nachkommen waren Bastel und Buten v. Elbufer, Kyrras v.d. Blütenau, Droll v. Taubenhäusel, Danilo v. Königssee und Zünftig v. Dom.

Hiermit geht unsere kurze Reise zu den Anfängen der Boxerzucht zu Ende. Nochmals Danke an alle, die zum Entstehen beigetragen haben, besonderer Dank gebührt hierbei Otto Donner, der leider am 12.04.1999 verstarb.

Ihm sei "Der Ursprung des Boxers" gewidmet.